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Vorteile der Internationalisierung von kleinen und mittelständischen Unternehmen

 

Immer mehr Unternehmen wagen sich mit ihren Produkten ins Ausland. Kein Wunder, denn Internationalisierung wurde noch nie so großgeschrieben wie heute. Wer auf dem wachsenden Markt mithalten will, darf sich dem Fortschritt nicht verwehren. Dementsprechend sind es nicht nur große Unternehmen, sondern vor allem kleine und mittelständische Betriebe (KMU), die den Sprung auf den internationalen Markt wagen (sollten), um ihre Existenz dauerhaft zu sichern.

Internationalisierung: Wie sollten KMU vorgehen?

Die Internationalisierung bringt für heutige Unternehmen viele Vorteile mit sich. Von der Erschließung neuer Märkte über die Entdeckung aktueller Trends, präsentieren sich Betrieben durch ihre Verbindungen ins Ausland erhebliche Wettbewerbsvorteile. Doch auf welche Punkte müssen kleine und mittelständische Unternehmen achten, wenn die Internationalisierung zum Erfolg werden soll?

  1. Vor Ort agieren

Aus der Ferne lässt sich die Internationalisierung nur schwer vorantreiben. Für kleine und mittelständische Unternehmen ist es wichtig, ihre Produkte und Dienstleistungen vor Ort zu vertreiben. Somit können sie eine ausführliche Betreuung und Beratung gewährleisten und mögliche kulturelle Differenzen frühzeitig ausgleichen. Zudem können Mitarbeiter schneller und effizienter auf Unterschiede in Rechtssystemen und Geschäftspraktiken vor Ort eingehen.

  1. Keine Angst vor Innovationen

Inzwischen sind es nicht mehr zwangsläufig die Industrieländer, welche ihre Innovationen in die Schwellenländer tragen. Vielmehr sind es die aufstrebsamen Märkte aus Zweite Welt Ländern, welche die Trends nach Deutschland bringen. KMU sollten offen sein für Trends und Veränderungen, um diese selbst zu verbreiten.

  1. Mit bestehenden Ressourcen arbeiten

Länderpräferenzen und Sprachkenntnisse sind bestimmend dafür, wohin die Reise gehen mag – sowohl im privaten Rahmen, als auch für geschäftliche Expansionen. Diese zuweilen eher ungeplante Internationalisierung ist nicht unbedingt ein Nachteil für das Unternehmen. Ganz im Gegenteil ist es ratsam, die womöglich nur geringen internationalen Kompetenzen vorerst auf ein Land oder eine Gegend zu begrenzen und bewusst in diese Richtung zu lenken.

  1. International erfahrene Mitarbeiter

Ein Geschäftsvorhaben steht und fällt mit seinen Mitarbeitern. Auch die Internationalisierung bildet da keine Ausnahme. Um dieses Vorhaben voran zu treiben, benötigt es international erfahrene und kompetente Mitarbeiter. KMU müssen in diesem Zusammenhang auf ihre Stärken vertrauen, um bei der Mitarbeiterwerbung nicht gegen Großunternehmen hintenan zu stehen. Dabei ist es vor allem die geringere Betriebsgröße, die den Mitarbeitern größere Verantwortungsfelder und mehr Entscheidungsfreiräume eröffnet, als in Großunternehmen.

  1. Gleich und Gleich gesellt sich gern

KMU haben es einfacher die Internationalisierung für ihr Unternehmen durchzusetzen, wenn sie sich auf Länder mit einer ähnlichen Wirtschaftstradition stützen. Damit rücken europäische Länder wie Tschechien, Italien und Österreich in den Fokus von Unternehmern. Ihre mittelständischen Traditionen sind den deutschen sehr ähnlich. Im Vergleich dazu haben KMU es in Ländern wie China, das von großen und sehr großen Unternehmen dominiert wird, sehr schwer Fuß zu fassen, weil ihre Unternehmensstrukturen und -ressourcen nicht auf diese Größenordnung ausgelegt sind.

 

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